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Der Anzug-Guide

Der Style für den Mann:
Was Sie über Anzüge wissen sollten

In jedem Kleiderschrank sollte er sich wiederfinden: der Anzug. Er gehört zur Grundausstattung eines jeden Mannes. Ob für den Beruf oder für festliche Anlässe wie Hochzeiten oder Geburtstage – ein Anzug verleiht Eleganz, Professionalität und Selbstbewusstsein. Wir zeigen Ihnen in unserem Anzug Guide, wie ein Anzug sitzen sollte, wie Sie eine Krawatte auf verschiedene Arten binden und welche Farben und Materialien Sie zu welchen Anlässen tragen sollten. Lernen Sie nützliche Infos über passende Accessoires, die Ihr Outfit perfekt machen und wie Sie den Anzug pflegen und reinigen sollten.

Wie ein Anzug sitzen sollte

Der Kern eines gut sitzenden Anzugs ist die richtige Passform. Je nach Figurtyp eignen sich unterschiedliche Modelle: Es gibt sowohl figurbetonte Slim-Fit oder sogar Extra-Slim-Fit-Modelle als auch komfortable Regular-Fit-Modelle. Vom optimalen Sitz an der Schulterpartie über die richtige Sakkolänge bis zu den absoluten No Go's. Wir verraten Ihnen hilfreiche Tipps, wie ein Anzug sitzen sollte und was es zu beachten gilt.

Klaus-Martin Strunk - Fachberater

Mit einem Anzug ist man immer passend gekleidet und strahlt Professionalität und Seriosität aus. Voraussetzung ist, dass der Anzug perfekt sitzt. Dabei sollte schon direkt das passende Modell ausgewählt werden: Der Klassiker ist noch immer das Regular-Fit-Modell für Männer mit normaler bis kräftiger Figur. Trotz des geraden Schnitts, ist das Sakko leicht tailliert und die Hose figurbetont. Schlanke Männer greifen besser zu Slim-Fit-Anzügen, die insgesamt etwas kürzer ausfallen. Die Hosen laufen am Ende etwas enger zusammen, das Sakko ist tailliert. Wer es besonders figurbetont mag, greift am besten zu Extra-Slim-Fit-Anzügen, die sich durch einen superschlanken Schnitt auszeichnen.

Die Schulterpartie

Achten Sie darauf, dass die Schulternaht bündig am Oberarm abschließt. Der Anzug sollte weder zu breit noch zu schmal sein. Der Kragen muss auf der Schulter sitzen ohne abzustehen.  


Tipp: Stellen Sie sich seitlich neben eine Wand. Wenn die Schulterpolster vor Ihren Armen die Wand berühren, sollten Sie eine kleinere Konfektionsgröße ausprobieren.

Die Brustpartie

Das Revers sollte glatt über die Brust fallen und der Schließknopf muss leicht zugehen. Das Sakko darf weder flattern und abstehen noch spannen und Falten schlagen.  


Tipp: Knöpfen Sie das Sakko zu und schieben Sie zwei Finger auf Brusthöhe horizontal unter das Sakko. Wenn beide Finger exakt in den Zwischenraum passen, sitzt das Sakko perfekt.

Die Ärmellänge

Die Sakkoärmel sollten direkt an den Handgelenken enden, etwa ein bis zwei Fingerbreit vor der Daumenwurzel. So kann die Hemdmanschette dezent und elegant darunter hervorschauen.  


Tipp: Wenn die Ärmel zu lang sind, das Sakko an sich aber perfekt sitzt, kann eine Änderungsschneiderei die Ärmellänge individuell anpassen.


Die Länge des Sakkos hängt ganz von Ihrem Geschmack ab. Am beliebtesten sind kurz Sakkos, bei denen das Jackett aber mindestens das Gesäß bedecken sollte.


Tipp: Lassen Sie die Arme an sich herunterhängen und versuchen Sie den Saum des Sakkos zu umfassen. Wenn das nicht möglich ist, ist das Jackett zu lang.

Die Hose

Die Hose darf weder spannen noch rutschen und sollte der eigenen Figur schmeicheln. Dabei variiert die Länge je nach Körpergröße und modischer Vorliebe. Bei Slim-Fit-Modellen schließt die Hose auf dem Schuh ab und wirft eine kleine Falte nach vorn. Am Schuhabsatz endet sie dagegen bei weiter geschnittenen Modellen.  


Tipp: Um die richtige Hosenlänge herauszufinden, setzen Sie sich einfach auf einen Stuhl. Sitzt die Hose gut, rutscht sie maximal bis zum Wadenansatz hoch.

Tipps und Tricks rund um die Anzugpflege


Auslüften lassen: 
Der Anzug sollte nach dem Tragen ausreichend auslüften, am besten an der frischen Luft. Gelegentlich sollte er auch ausgebürstet und mit einem Dampfbügeleisen (auf niedrigster Stufe) aufgefrischt werden. So können leichte Falten vom Sitzen ausgebessert werden.

Richtig aufhängen: 
Am besten verwenden Sie dicke Kleiderbügel und schaffen ausreichend Platz im Schrank. So vermeiden Sie Faltenbildung.

Anzüge abwechselnd tragen: 
Auch wenn es DER Lieblingsanzug ist - tragen Sie nicht jeden Tag ein und denselben Anzug. Das Material benötigt in der Regel ca. 24 Stunden zum Aushängen und sich Regenerieren.

Leichte Verschmutzungen selbst behandeln: 
Leichte Verschmutzungen bearbeiten Sie am besten selbst mit einem feuchten Tuch. Fusseln beseitigen Sie am besten durch leichtes Abklopfen an der Luft. Vorsicht beim Umgang mit Fusselrollen. Bei zu häufigem Gebrauch können sich Kleberückstände am Anzug sammeln.

Professionell reinigen lassen: 
Den Anzug bitte nicht in einer normalen Waschmaschine waschen, sondern lieber eine professionelle Reinigung aufsuchen. Aber Achtung: Öfter als ein- bis zweimal pro Saison sollte ein Anzug nicht chemisch gereinigt werden.

Die Krawatte perfekt binden

Früher oder später steht jeder Mann einmal vor der Frage: Wie binde ich eigentlich eine Krawatte? Da kleine Fehler schnell gemacht sind, zeigen wir Ihnen die zwei gängigsten Krawattenknoten und wie man sie bindet. Mit unseren Step-by-Step-Anleitungen kann nichts mehr schief gehen. Oder wie wäre es einmal mit einer Schleife, um ein besonderes Statement zu setzen und sich von der Masse abzuheben?

Der absolute Trend: Die Schleife

Sie möchten sich gerne mal von der Masse absetzen und mit den aktuellen Trend mitgehen? Dann sollten Sie einmal eine Schleife, die sich offiziell Querbinder nennt, tragen. Sie drückt Selbstbewusstsein und gute Laune aus. Der Querbinder kann bei nahezu jedem Anlass getragen werden: Kombinieren Sie einen schwarzen Smoking mit einer schwarzen Schleife oder auch mal bunte Schleifen zu einem sommerlichen Anzug. So oder so werden Sie positiv auffallen und eine gute Figur machen.

Der geht immer: Four-in-a-hand-Knoten

Man nennt ihn auch den einfachen Krawattenknoten. Er ist benannt nach den gebundenen Halstüchern von Kutschern aus dem 18. Jahrhundert, die den Knoten ganz einfach zum Schutz gegen Kälte gebunden haben und meist vier Pferde angespannt in einer Hand hielten. Der Knoten hat eine leichte Asymmetrie, ist länglich und passt besonders zu sportlich-lässiger Kleidung. Er passt zu allen Krawatten und auch zu fast allen Kragen. Mit diesem Knoten sollte jeder Mann beginnen.

Für Fortgeschrittene: Windsor-Knoten

Dieser Knoten eignet sich optimal für besondere Anlässe. Er verdankt seinen Namen dem englischen Herzog von Windsor und sollte bei Hemden mit breitem Kragen getragen werden. Durch seine Größe setzt er ein klares Statement, muss genau zwischen den beiden Seiten des Kragens sitzen und den obersten Knopf des Hemdes vollständig bedecken. Der Knoten ist etwas schwieriger zu binden, sieht aber auch besonders edel und gediegen aus.

Auf die Details kommt es an  
- Die Accessoires -


Einstecktuch:
Es ist das beliebteste Accessoire und diente ursprünglich als Ersatzserviette. Heute ist es ein stilsicheres Extra und sollte farblich auf Krawatte und Hemd abgestimmt werden.

Einstecktuch-Halter:
Damit das elegante Einstecktuch nicht verrutscht, sondern an Ort und Stelle verharrt, verwenden Sie den Einstecktuch-Halter von ManPlan®. Bestes Premium-Leder, in Handarbeit gefertigt, jedes Modell ein einzigartiges Unikat.

Manschettenknöpfe:
Mit Manschettenknöpfen oder Krawattenklammern setzen Sie stilvolle Akzente. Achten Sei dabei auf Qualität wie Gold oder Silber - billige Metagge können schnell den Glanz verlieren oder sogar rosten.

Strümpfe:
Sie sind unerlässlich, um gerade beim Sitzen den Blick auf nackte Männerbeine zu verhindern.

Tasche:
Gerade im Berufsleben sollten Sie sich eine hochwertige Aktentasche zulegen. Saubere Nähte und schlichte Farben wie Schwarz oder Braun unterstreichen ein elegantes und souveränes Outfit.


Dresscode: Die richtige Farbe zu jedem Anlass

Schwarz, Blau oder Grau? An einer Grundregel können Sie sich gut orientieren: Je formeller der Anlass, desto dunkler sollte die Anzugfarbe sein. Welche Anzugfarbe Sie wann tragen und wie kombinieren sollten, erfahren Sie hier.

Schwarz 

Ob für Abendveranstaltungen, Hochzeiten oder andere festliche Anlässe – mit einem weißen Hemd, schwarzer Krawatte und schwarzen Schnürschuhen ist ein schwarzer Anzug immer perfekt kombiniert.

Blau

Der perfekte Begleiter im Berufsleben, perfekt kombiniert mit einem weißen oder hellblauem Hemd sowie schwarzen oder cognacfarbenen Schuhen.

Grau

Die perfekte Alternative zu Schwarz oder Blau. Dazu passen helle, gestreifte oder karierte Hemden mit passender Krawatte. Hellgrau trägt sich gut an wärmeren Tagen.

Beige

Besonders an wärmeren Tagen kommen Creme-Farben oft zum Einsatz. In Freizeit und Beruf passen dazu blau-weiß-gestreifte Hemden, braune Lederschuhe und gerne auch ein Einstecktuch.

Glencheck

Das feine Karomuster ist der perfekte Begleiter im Büroalltag. Tragen Sie dazu helle, karierte oder gestreifte Hemden sowie braune oder schwarze Schnürschuhe.

Nadelstreifen

Beruflich besonders elegant, kombinierbar mit einem weißen Hemd, einer dezenten Krawatte und dunklen Schnürschuhen. Privat dürfen das Hemd gerne etwas bunter und die Krawatte auffälliger gemustert sein.

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