Running - Fit für dein Lauftraining

Zwei Läufer mit Laufbekleidung in der Stadt

ThemenWelt Sport

Bereit für deine nächste Laufrunde?

Raus an die frische Luft, raus in die Sonne! Stärke dein Immunsystem. Fahre deine Gedanken runter und den Kreislauf hoch. Um erfolgreich mit dem Joggen zu beginnen, laufe nicht einfach nur drauf los. Erleichtere dir den Start in den Laufsport mit ein paar Tipps und Tricks von uns und finde alles, was dich auf dem Weg zu deiner neuen persönlichen Bestzeit unterstützt.

Inhalt

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Läuferin schließt ihre Laufjacke zum Lauf

Für den Körper

Das ideale Running Outfit

Die richtige Laufbekleidung macht jeden Kilometer für dich angenehmer. Dabei gibt es nicht das eine perfekte Outfit für alle Wetterlagen – denn wie warm oder kalt sich etwas anfühlt, ist individuell. Mit ein wenig Erfahrung bekommst du schnell heraus, was für dich am besten funktioniert.

Bei warmem Wetter sind leichte, atmungsaktive Funktionsmaterialien die richtige Wahl. Sie transportieren Feuchtigkeit vom Körper weg und trocknen schnell. So bleibt die Haut möglichst trocken und dein Lauf fühlt sich auch bei höheren Temperaturen angenehm an. Achte außerdem auf einen guten Sitz: Nichts sollte scheuern oder dich beim Laufen einschränken.

Wenn die Temperaturen sinken, kommt das Zwiebelprinzip ins Spiel. Mehrere leichte Schichten lassen sich flexibel anpassen und halten dich warm, ohne deine Bewegungsfreiheit einzuschränken. Als erste Schicht eignet sich atmungsaktive Funktionsunterwäsche, darüber kommt je nach Wetter eine wärmende Schicht und bei Wind oder Regen eine schützende äußere Lage.

Wichtig: Zieh dich nicht zu warm an – beim Laufen produziert dein Körper selbst ordentlich Wärme. Probier verschiedene Materialien und Schichten aus und finde heraus, worin du dich bei deinem Lauf am wohlsten fühlst.

Outfits für Damen Outfits für Herren
Laufschuhe eines Läufers mit dicker Sohle

Für die Füße

Den perfekten Laufschuh finden

Der richtige Laufschuh gibt dir Halt, Komfort und ein gutes Laufgefühl – und sollte vor allem zu dir und deinem Laufstil passen. Dabei muss es nicht der maximal gedämpfte Schuh sein: Entscheidend ist, dass du dich darin wohlfühlst und er zu deinen Laufgewohnheiten, deinem Untergrund und deinen persönlichen Bedürfnissen passt.

Bei der Passform kommt es auf ausreichend Bewegungsfreiheit an. Der Schuh sollte am Mittelfuß sicher sitzen, ohne zu drücken. Vorne brauchen deine Zehen genügend Platz, damit sie sich beim Laufen natürlich bewegen können. Zwischen längstem Zeh und Schuhspitze darf ruhig etwa eine Daumenbreite Platz sein. Auch die Ferse sollte stabil im Schuh sitzen, ohne zu rutschen.

Laufschuhe für Damen Laufschuhe für Herren

Persönliche Beratung

Laufanalyse in unserer Running-Abteilung vor Ort

Mittels moderner Video- und Software-Technik analysieren wir dein Laufverhalten. Unsere geschulten Laufexperten können aus über 100 verschiedenen Modellen den passenden Schuh für deinen Laufstil finden.

Vereinbare direkt einen Termin für deine persönliche Laufberatung. Wir stellen uns im Vorfeld auf deine Wünsche ein und garantieren so ein Höchstmaß an Beratungsqualität.

Laufanalyse in Posthausen
Laufanalyse in Kaltenkirchen

Faktencheck

Größer ist besser – gilt das auch für Laufschuhe?

Oft ja! Beim Laufen brauchen deine Füße etwas mehr Platz als im Alltag – vor allem vor den Zehen.

Eine halbe bis ganze Nummer mehr als bei Alltagsschuhen kann durchaus passend sein, entscheidend ist aber nicht die Zahl auf dem Etikett, sondern die tatsächliche Passform.

Probiere Laufschuhe deshalb am besten mit den Socken an, die du später auch beim Training trägst – und idealerweise am Nachmittag oder Abend. Dann sind die Füße meist etwas größer als am Morgen.

Zu warm, zu kalt – oder genau richtig?

Die Faustformel lautet: Temperatur + Wind + Regen + dein eigenes Wärmeempfinden = deine perfekte Laufausrüstung

Beim Start darf dir ruhig noch ein wenig kühl sein. Nach den ersten Kilometern wird dir meist schnell wärmer. Schwitzt du dagegen schon stark, bevor du richtig im Lauf bist, hast du wahrscheinlich eine Schicht zu viel an.

Fängst du bei Regen, Wind oder niedrigen Temperaturen an zu frösteln, solltest du das ernst nehmen. Es kann ein Zeichen sein, dass deine Kleidung zu wenig isoliert ist oder zu viel Feuchtigkeit an deine Haut gelangt. Nasse Kleidung kühlt den Körper deutlich schneller aus – besonders bei Wind.

Denke auch an Kopf, Hände und Füße. Gerade bei nassem Wetter können Mütze oder Stirnband, Laufhandschuhe und passende Socken einen erstaunlich großen Unterschied machen.

Wenn du während des Laufs dauerhaft frierst, solltest du nicht einfach 'durchziehen'. Passe dein Outfit an die Bedingungen an – und brich das Training lieber ab, wenn du trotz zusätzlicher Kleidung weiter stark auskühlst. Beim nächsten Lauf kannst du dann ausprobieren, welche Schicht oder welches Material dir gefehlt hat.

Laufen macht die Knie kaputt – stimmt das?

Nein – richtig dosiert kann Laufen sogar gut für deine Gelenke sein. Entscheidend ist nicht, ob du läufst, sondern wie du trainierst.

Für gesunde Menschen sprechen aktuelle Forschungen nicht dafür, dass regelmäßiges Laufen grundsätzlich die Kniegelenke schädigt. Im Gegenteil: Freizeitläufer haben in Studien nicht häufiger Kniearthrose als Nichtläufer. Entscheidend sind vielmehr Faktoren wie Trainingsumfang, Belastungssteigerung, Verletzungen und individuelle Voraussetzungen.

Beim Laufen wirken zwar deutlich höhere Kräfte auf die Gelenke als beim Gehen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese Belastung schädlich ist. Der Körper kann sich an regelmäßige Belastung anpassen – vorausgesetzt, sie wird sinnvoll gesteigert und durch ausreichende Erholung ergänzt.

Ein guter Laufschuh kann Komfort und Laufgefühl verbessern, ist aber kein Schutzschild für die Knie. Wichtiger sind eine gute Passform, ein für dich angenehmes Laufgefühl und ein Trainingsumfang, den dein Körper verträgt.

Immer Vollgas – oder geht es auch anders?

Nein – wer ständig ans Limit geht, riskiert Überlastung und verliert oft den Spaß am Laufen.

Gerade beim Laufen bringt die richtige Mischung den Fortschritt: lockere Läufe für die Ausdauer, schnellere Einheiten für Tempo und Leistungsfähigkeit und ausreichend Erholung dazwischen.

Besonders als Laufanfänger ist es sinnvoll, das Tempo so zu wählen, dass du dich während des Laufs noch unterhalten kannst. Mit der Zeit kannst du Dauer, Tempo und Intensität Schritt für Schritt steigern.

Problematisch kann es werden, wenn du die Belastung zu schnell steigerst. Wenn du beispielsweise nach langer Pause direkt mehrere lange Läufe pro Woche absolvierst, gibst du deinen Muskeln, Sehnen und Gelenken wenig Zeit, sich anzupassen. Auch bestehende Verletzungen oder Beschwerden solltest du nicht ignorieren und ihnen auf den Grund gehen.

Trainingsplan für Anfänger

So gelingt dein Einstieg ins Lauftraining perfekt

Unser Trainingsplan für Läufer ist für acht Wochen ausgelegt. Pro Woche wird an drei nicht aufeinanderfolgenden Tagen trainiert. Das Lauftempo sollte dabei stets so sein, dass du dich jederzeit problemlos unterhalten kannst. 

Zu Beginn des Trainings solltest du darauf achten, nicht zu schnell loszulaufen. Wärme dich zunächst durch zügiges Gehen auf und steigere anschließend langsam das Tempo. Achte dabei auf einen natürlichen Laufstil und darauf, deine Füße möglichst weich und kontrolliert aufzusetzen.
Wenn du mit dem Laufen abnehmen möchtest, kommt es nicht allein auf deinen Puls an. Entscheidend ist vor allem die Kombination aus regelmäßiger Bewegung, einem passenden Trainingsumfang und deiner Ernährung. Die häufig genannte Faustformel „220 minus Lebensalter“ kann lediglich einen groben Richtwert für die maximale Herzfrequenz liefern und berücksichtigt keine individuellen Unterschiede oder persönlichen Risikofaktoren.

Für Laufanfänger ist es sinnvoll, zunächst mit niedriger bis moderater Intensität zu trainieren. Eine Pulsuhr kann dabei helfen, die eigene Belastung besser einzuschätzen und ein Gefühl für die persönliche Herzfrequenz zu entwickeln. Sie sollte jedoch nicht das alleinige Kriterium für die Trainingssteuerung sein.

1. Woche

Wochentag

Laufminuten

Gehpause

Montag

6 x 2 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

Mittwoch

6 x 3 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

Samstag

6 x 2 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

2. Woche

Wochentag

Laufminuten

Gehpause

Montag

6 x 3 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

Mittwoch

4 x 5 Minuten Laufen

dazwischen 2:00 Minuten Gehen

Samstag

6 x 3 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

3. Woche

Wochentag

Laufminuten

Gehpause

Montag

6 x 4 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

Mittwoch

4 x 6 Minuten Laufen

dazwischen 2:00 Minuten Gehen

Samstag

6 x 4 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

4. Woche

Wochentag

Laufminuten

Gehpause

Montag

4 x 6 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

Mittwoch

3 x 8 Minuten Laufen

dazwischen 2:00 Minuten Gehen

Samstag

4 x 6 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

5. Woche

Wochentag

Laufminuten

Gehpause

Montag

4 x 8 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

Mittwoch

2 x 10 Minuten Laufen

dazwischen 2:00 Minuten Gehen

Samstag

4 x 8 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

6. Woche

Wochentag

Laufminuten

Gehpause

Montag

3 x 10 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

Mittwoch

2 x 12 Minuten Laufen

dazwischen 2:00 Minuten Gehen

Samstag

3 x 10 Minuten Laufen

dazwischen 1:30 Minuten Gehen

7. Woche

Wochentag

Laufminuten

Gehpause

Montag

3 x 10 Minuten Laufen

dazwischen 1:00 Minuten Gehen

Mittwoch

4 x 8 Minuten Laufen

dazwischen 1:00 Minuten Gehen

Samstag

3 x 10 Minuten Laufen

dazwischen 1:00 Minuten Gehen

8. Woche

Wochentag

Laufminuten

Gehpause

Montag

2 x 15 Minuten Laufen

dazwischen 1:00 Minuten Gehen

Mittwoch

4 x 8 Minuten Laufen

dazwischen 1:00 Minuten Gehen

Samstag

5 km Laufen

ohne Gehpause

Nils aus der SportWelt

Experten-Tipp

Empfehlung aus der SportWelt

Die Marke ON wurde 2010 in den Alpen gegründet mit dem Ziel, das Laufgefühl zu revolutionieren. Die Ausgangsidee - beim Laufen besonders weich landen und danach explosiv abstoßen. Dabei soll sich der Schuh an den Läufer anpassen.
Wie wird das umgesetzt? Die patentierte CloudTec®-Dämpfung von ON absorbiert den Aufprall auf der Straße und lässt dich dann natürlich auf den Vorfuß rollen. Dort werden die Cloud-Elemente fest, geben dir einen sicheren Stand und erlauben einen kraftvollen Abstoß. Das Ergebnis: Du läufst wie auf Wolken.

Nils
SportWelt-Experte

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